Kraniche - Live In Hamburg

So lang ich denken kann, hast du Licht mitgebracht...

„Ich werde den Abend nie vergessen! Das ist extrem großes Kino, das geht voll in den Körper. 1000 Dank für dieses tolle Gefühl! Dafür haben sich diese 15 Jahre Arbeit extrem gelohnt. Eigentlich nur für heute Abend. Danke schön, dass ihr da wart!“ (Axel Bosse)

Das, was die 7.000 Menschen am 21. Dezember letzten Jahres in der zum Bersten ausverkauften Hamburger Sporthalle beim Jahresabschlusskonzert von Bosses „Kraniche“-Tour in einer einmaligen „Bosse & Freunde“-Version erlebten, war nicht nur großes Kino. Es war ein Axel Bosse, der mit seiner Band und einigen musikalischen Gästen die sonst so spröde Sporthalle in einen Ort voller Magie verwandelte. In einen Ort voller Party, Euphorie, Leidenschaft und Liebe. Und jeder und jede, die an diesem besonderen Abend die Spielstädte an der Krochmannstraße in Winterhude verließ, tat dies auf Flügeln.

Zum Glück folgten einer „das wird was ganz Besonderes“-Ahnung Taten. Und so können die, die dabei waren und die, die leider nicht dabei sein konnten, ab 18. Juli mit „Kraniche - Live in Hamburg“ die erste Live-CD und Live-DVD von einem der größten musikalischen Sympathieträger in den Händen halten, den dieses Land aktuell mit Zuneigung überschüttet: Bosse.

Es ist eine beispielhafte Karriere, die auf diesem Live-Album in Ton, Bild und Emotionen einen bisherigen Höhepunkt aus den Songs von mittlerweile fünf Bosse-Alben - „Kamikazeherz“ (2005), „Guten Morgen Spinner“ (2006) „Taxi“ (2009), „Wartesaal“ (2011) und „Kraniche“ (2013) - feiert.

Beispielhaft, weil sie einen Künstler zeigt, der in den letzten 15 Jahren vom Braunschweiger „Hyperchild“ zum gefeierten und von der Liebe seiner Fans getragenen, wichtigen Impulsgeber der deutschen Musiklandschaft gewachsen ist. Der heute die uneingeschränkte Anerkennung von Kollegen und Öffentlichkeit in vollen Zügen genießen darf.

Gerade hat seine aktuelles Album „Kraniche“ als erstes überhaupt für mehr als 100.000 verkaufte Exemplare GOLD-Status erreicht! Im September 2013 kürten ihn die TV-Zuschauer zum Gewinner von Stefan Raabs „Bundesvision Song Contest“, im gleichen Jahr wurde er gleich dreifach mit dem Hamburger Musik Preis „Hans“ ausgezeichnet („bestes Album“, „bester Song“, „beste künstlerische Entwicklung“). Es folgten eine Nominierung für die renommierte „1Live Krone“ und jüngst die Ehrung mit dem Musikautorenpreis der GEMA in der Kategorie „Text Pop/Rock).

Alles mehr als verdient für einen, der die „Ochsentour“ hinter sich hat. Mit Jahren vor eben nicht ausverkauften Häusern. Auf kleinen Bühnen vor 20 Leuten, von denen die Hälfte auch noch nicht zahlende Gäste waren. Diese Jahre haben ihn geformt und am Boden gehalten. Er weiß, worauf es im Leben wirklich ankommt. So kann er den Erfolg und das Glück von heute umso mehr schätzen und feiern.

Das Glück von heute: Über 30.000 Leute auf 19 ausverkauften Konzerten im ersten Teil der „Kraniche“-Tour im April/Mai 2013. Ungezählte Fans auf 25 Sommer-Festivals, unter anderem bei „Rock Am Ring/Rock Im Park“, auf dem „OpenFlair“, dem „BigDayOut“, bei „DAS FEST“ und den „Neuen DeutschPoeten“, um nur einige zu nennen.

2013 ist Bosse einer der meist spielenden und meist gefeierten deutschen Acts auf den Festivalbühnen. Der zweite Teil der „Kraniche“-Tour bescherte dann die ersten eigenen Konzerte in Österreich und nochmals 21 ausverkaufte Konzerte mit über 40.000 Zuschauern und besagtem Abschlusskonzert am 21.12.2013 in der Hamburger Sporthalle.
„Im nächsten Lied geht’s um Liebe, Durchhalten, Zusammenbleiben und dafür belohnt werden“, so Bosse auf dem Hamburger Konzert bei der Ankündigung des Songs „Yipi“ vom „Wartesaal“-Album. Es könnte jedoch auch die Überschrift über das künstlerische Schaffen der letzten 15 Jahre und das Leben des Axel Bosse an sich stehen. Freundschaft, Hingabe und Ehrlichkeit gehören auch noch dazu. Das alles ist auf der Live CD und der DVD vom Konzert in Hamburg zu hören, zu sehen und zu spüren.

Da steht und singt und springt und tanzt und schwitzt Aki Bosse mit seiner Band. Allesamt herausragende Musiker, die zu Freunden geworden und zu einer Familie zusammengewachsen sind in den letzten Jahren. Allen voran Thorsten Sala (Gitarre) und Theofilos Fotiadis (Bass, Bass-Okulele), die seit der ersten Stunde dabei waren. Stefan Lenkeit (Keyboards), Chris Heiny (Schlagzeug, Percussion), Martin Wenk (Trompete, Waldhorn, Gitarre) und die bezaubernde Valentine Romanski (Backing Vocals, Keyboards), die im Laufe der Jahre zur Familie dazukamen, aber gefühlt irgendwie auch schon immer dazugehörten.

Da lassen die musikalischen Gäste Tobias Philippen (Piano, Akkordeon), Sonja Glass von „BOY“ am Bass, Anne de Wolff an Violine und Posaune, Ella Rohwer am Cello und Sven von Deichkind an der Trommel viele Bosse-Songs an diesem Abend noch intensiver werden. Und da setzen Vokalisten wie Valeska Steiner (BOY) beim Song "Nächsten Sommer", Sebastian Madsen (Madsen) bei "Alter Strand" und Kim Frank (Echt) bei "Junimond" einer über Jahre gewachsenen Freundschaft und Verbundenheit ein wunderbares Ausrufezeichen.

Hier herrschten – und das zeigt die DVD - Emotionen pur. Es ist das Glück, mit Freunden zusammen Musik machen zu dürfen, die in jedem der lachenden und schwitzenden Gesichter geschrieben steht. Es ist das Glück, die Liebe und die Begeisterung des Publikums zu spüren, die jeden einzelnen der Songs textsicher und euphorisch in seiner Wirkung vertausendfacht.

Es ist ein Abend der Musik, der Verbundenheit, tiefen Berührung und Nähe. In einer Halle mit 7000 Zuschauern. Ein Abend, der nichts anderes braucht, als diesen besonderen und gemeinsamen Moment. Keine Posen, keine Spezialeffekte, keine Pyrotechnik. Mit einem Aki Bosse, der als „Primus Inter Pares“ genauso bei seinen Fans ist wie bei seiner Band und bei sich selbst. Hier trifft jeder jeden. Mitten ins Herz.

Bevor Bosse die Kraniche im Herbst mit einer bundesweiten Akustiktour in opulenter Bandbesetzung zu einer „leisen Landung“ ansetzen lässt, wird auf dieser CD/DVD und auf zahlreichen Festivals im Sommer in Deutschland noch einmal richtig getanzt, geschwitzt, getobt.

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